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Hier versteckt sich das älteste Gasthaus Ungarns – Soprons geheimer Trinkort, an dem sie mit Jahrhunderten voller Geschichten bewirten!

Hier verbirgt sich das älteste Gasthaus Ungarns – Soprons geheimer Trinkort, wo Jahrhunderte voller Geschichte serviert werden!

Die Umgebung von Sopron zieht Jahr für Jahr tausende Touristen mit ihren einzigartigen Attraktionen, reichen historischen Hintergrund und geheimnisvollen Orten an. Viele Besucher ahnen vielleicht nicht, dass sich nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt ein außergewöhnliches Gebäude verbirgt: ein Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen, und wo Glaube, Kultur und gute Laune seit Jahrhunderten Hand in Hand gehen. Die berühmte Bergbaustation in Brennbergbánya – oder, wie sie von vielen genannt wird, Ungarns geheimer Ort – ist das ideale Ziel für all jene, die das Besondere suchen.

Dieses einzigartige Gebäude, das zugleich eine Kneipe und eine Kirche ist, zählt zu Recht nicht nur zu den bekanntesten, sondern möglicherweise auch zu den ältesten Gasthäuser Ungarns – sowohl in Sopron als auch im ganzen Land. Ihre überraschende Geschichte spiegelt das Bergbaumaterial in der Region wider, die jahrhundertelangen Alltagsleben der Bergbaugenerationen, die den Glauben und den Gemeinschaftssinn sowie ihre Bedeutung für die Gesellschaft. In diesem Artikel führen wir Sie durch das Bergwerk in Brennbergbánya und zeigen die Geheimnisse, Geschichte und Sehenswürdigkeiten des Gasthaustempels und der Umgebung.

Erfahren Sie, wie eine alte Bergwerkslagerstätte zu einer Kirche und einem Gasthaus wurde; wie die Bergbautradition in Sopron wiederbelebt wurde; warum die Bergbaugemeinde um die Heilige Barbara so besonders ist und warum es sich lohnt, dieses authentische Erlebnis zu besuchen. Am Ende des Artikels finden Sie zudem Unterkunftsempfehlungen und ausführliche Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Grundlagen von Brennbergbánya und das Geheimnis des „Brandenden Bergs“

Die Region um Sopron ist reich an faszinierenden Naturgegebenheiten und aufregenden historischen Orten, doch Brennbergbánya ist das geheimnisvollste aller: eine Bergbaudörfer mit einer einzigartigen Vergangenheit. Die Gemeinde, die auch unter dem Namen „Sopron Brennberg“ bekannt ist, liegt direkt an den Hängen des Soproner Gebirges und erhielt ihren Namen vom deutschen Ausdruck „Brennender Berg“, was auf Ungarisch „flammender Berg“ bedeutet.

Der Name hat tiefe Wurzeln in der Geschichte: Bereits im frühen 18. Jahrhundert zeigte sich die spontane Brandbrennen des auf der Oberfläche austretenden, eisenhaltigen Gesteins – das wurde zum Ausgangspunkt für den ungarischen Steinkohlenbergbau. 1753 wurde mit der Entdeckung durch Bergmeister Pál Rimbacher offiziell die erste ungarische Steinkohlenmine in Betrieb genommen, was kurzzeitig eine enorme industriellen Entwicklung in der Region auslöste.

Der Bergbau in Sopron trug nicht nur zur Geschichte der ungarischen Bergwerkswirtschaft bei, sondern lockte auch Generationen von Bergarbeitern aus Österreich, Deutschland und Tschechien an. Das Gemeinschaftsleben war eng mit dem industriellen Fortschritt verbunden: gemeinsame Feste, religiöse Traditionen – um die herum im Lauf der Zeit Lagerhäuser, Vereine und Gasthäuser entstanden. Besonders hervorzuheben ist der Ort, der heute als „Kneipetempel“ bekannt ist.

Während der Bergbautätigkeit heute nur noch eine geringe Bedeutung zukommt, spürt man das Erbe der Bergleute auf jedem Zentimeter. Auf Wanderwegen rund um Brennbergbánya sind noch immer verlassene Bergwerkstollen, Denkmäler, das Maria-Theresia-Minenfeld zu sehen, und sogar ein historischer Themenlehrpfad führt zum geheimen Ort, dessen Mauern zahlreiche alte Anekdoten bewahren.


Brennbergbánya-Platz mit Gasthaustempel und Bergbaustandbild.

Geschichte des Gasthaustempels – Unikum im Herzen Ungarns

Es gibt nur wenige Orte in Europa – vielleicht sogar weltweit –, an denen ein Gebäude gleichzeitig als Kneipe und als Kirche dient. Der Brennbergbánya-Kneipetempel ist wahrscheinlich das einzige seiner Art in Ungarn – nicht umsonst wird er häufig als „temple pub Hungary“ bezeichnet.

Das ursprüngliche Bauwerk diente ab Ende des 18. Jahrhunderts den Bergarbeitern im Alltag: Zunächst als Lager, später als Laden und schließlich als Kneipe, wurde es zu einem Gemeinschaftsort. Die ungewöhnlichste Veränderung erfolgte in den 1930er Jahren: Hier wurde die obere Etage als Kirche gestaltet, während das Untergeschoss weiterhin als Kneipe genutzt wurde, wodurch eine Art Bergbaugemeindekirche entstand. Diese Umbauphase ist bis heute einzigartig in Ungarn.

Diese doppelte Funktion hat sich fest im Erscheinungsbild des Ortes verankert und wird heute bei jährlichen religiösen und bergbaulichen Festen aktiviert. Der Ausdruck „Kneipetempel“ ist in sämtlichen touristischen Darstellungen, die den Ort beschreiben, zu finden und gilt als eines der besonderen Sehenswürdigkeiten Ungarns.

Die Soproner Kneipetempel ist Teil des traditionellen Bergbaudenkens. An den Wänden erzählen Gedenktafeln von alten Bergleuten und Familien, und Bilder von Ferdinand I. in Bergbauuniform erinnern an die Unterstützung des Bergbauglaubens. Legenden berichten von gelegentlichen Segnungen im Beisein der Bergleute nach erfolgreichen Rettungsaktionen.


Außenansicht des Brennbergbánya-Kneipetempels mit sichtbarer Trennlinie zwischen Kirche und Bar.

Heilige Barbara und die Bergbautradition

Die Heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute und hat im Leben des Brennbergbánya-Kneipetempels eine ikonische Bedeutung erlangt. Der Legende nach bot sie den gefährlichen Bergleuten Schutz, weshalb in vielen Bergwerksdörfern Kirchen zu ihren Ehren gebaut wurden.

Das gläserne Fenster mit der Statue der Heiligen Barbara sowie die Statue selbst sind heute wichtige Symbole für die Bergbautradition in Sopron. Jährlich wird am 4. Dezember, dem Festtag der Heiligen, die Barbara-Feier im oberen Tempel gefeiert. Sowohl alte Bergbaufamilien als auch Touristen und Einheimische besuchen diese Feier regelmäßig.

Diese Festlichkeiten waren nicht nur religiöser Natur, sondern boten auch Gelegenheit für Gemeinschaftsfeiern. Viele Einheimische erinnern sich daran, dass ihre Großväter nach der Messe in den unteren Bereich des Gebäudes gingen, um im „Bergmanns-Club“ bei einem Getränk die Gemeinschaft zu pflegen. Diese enge Verbundenheit macht den Ort so besonders.

Die Erinnerungen werden durch zahlreiche Gedenktafeln an den Wänden lebendig, mit Fotos ehemaliger Bergwerksleiter und Ingenieure sowie einer Dampfmaschine aus dem Jahr 1840, die die technische Entwicklung widerspiegelt. Das Erbe lebt in den Traditionen fort, die mittlerweile auch von den jüngeren Generationen auf den Brennbergbánya-Lehrpfaden entdeckt werden.


Statue der Heiligen Barbara im oberen Tempelbereich, Bergbaumotive im Hintergrund.

Brennbergbánya-Kneipetempel heute: Geheimer Trinkort und Besuch

Heute hat sich das Brennbergbánya-Kneipetempel zu einem beliebten Ziel sowohl für Einheimische als auch für Touristen aus dem In- und Ausland entwickelt. Der „geheime Kneipentempel in Sopron“ ist kein bloßes Kuriosum aus vergangenen Zeiten, sondern ein lebendiger Kultur- und Gemeinschaftsort. Viele sagen, wer den Brennbergbánya-Tempel nicht besucht hat, kennt die echten Geheimnisse Soprons nicht.

Auf der oberen Etage werden regelmäßig Messen abgehalten, vor allem an wichtigen Tagen wie dem Fest der Heiligen Barbara. Zudem finden gelegentlich Konzerte oder kulturelle Veranstaltungen statt, bei denen Einheimische und Besucher zusammenkommen. Besonders für Touristen ist es spannend, an einem so spirituellen Ort unmittelbar nach der Messe ein Bier oder Wein zu genießen und die unvergleichliche Atmosphäre des „Kneipetempels“ auf sich wirken zu lassen.

Die untere Ebene ist original in bergmännischem Stil eingerichtet: mit Holzbänken, Bierkrügen, alten Fotos, Etiketten und Erinnerungsstücken. Das Ambiente versetzt in die Vergangenheit der Bergarbeiterzeit. Nachfahren der Bergbaufamilien berichten gern von persönlichen Erlebnissen, Legenden und manchmal sogar einer lokalen Anekdote, die sie von den heutigen Barkeepern hören.

Der Kneipetempel ist das ganze Jahr über geöffnet – für Touristen ist es ratsam, sich im Voraus über die Öffnungszeiten zu informieren, insbesondere während Festen und besonderen Veranstaltungen, die den Ort mit Leben erfüllen. Für viele ist dieses Erlebnis „Kneipentempel unter der Kneipe“ ein unverzichtbarer Teil bei der Erkundung der Soproner Bergbau-, Kultur- und Architekturgeschichte.


Innenansicht des Bergarbeiter-Barbereichs im Gasthaustempel mit Relikten und Holzdekor.

Unterkunftsempfehlungen in Sopron

Ein unvergesslicher Ausflug nach Sopron – inklusive eines Besuchs im Brennbergbánya-Kneipetempel – wird erst durch eine komfortable, hochwertige Unterkunft perfekt. Die folgenden Empfehlungen sind nicht nur wegen ihrer Beliebtheit, sondern auch hinsichtlich Preis-Leistungs-Verhältnis, Service und Lage ideal für Gäste, die bergbauliche Traditionen, Naturerlebnisse und kulinarische Highlights suchen.

Hotel Szieszta – eine der besten Optionen in Sopron

Das bekannteste und traditionsreichste Hotel in Sopron ist das Hotel Szieszta. Es liegt direkt in den Lővérek, in ruhiger Waldlage, dennoch ist das Stadtzentrum sowie Brennbergbánya gut erreichbar. Die komfortablen, großzügigen Zimmer, das freundliche Personal und das umfangreiche Frühstück sorgen dafür, dass sich die Gäste nach einem Tag voller Entdeckungen wie zuhause fühlen.

Das Hotel Szieszta bietet vielfältige Wellnessangebote, darunter ein abgeschlossenes Schwimmbad, Sauna, Fitnessraum und Massage. Für Familien mit Kindern gibt es Kinderbetreuung, Spielzimmer und spezielle Programme. Das Hotel ist auch für größere Veranstaltungen und Konferenzen geeignet und bietet eine moderne, naturnahe Atmosphäre.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Hotel Szieszta in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten in Sopron (wie der Feuerthurm, Hauptplatz, das Museum) liegt und ideal als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region dient. Der gratis Parkplatz, schnelles WLAN und die durchweg positiven Bewertungen unterstreichen die hohe Qualität.

Weitere Unterkunftsmöglichkeiten

In Sopron gibt es zahlreiche Hotels, doch durch seine landschaftliche Lage, Wellness-Angebote und Familienfreundlichkeit zeichnet sich das Hotel Szieszta besonders aus. Alternativ bietet das Pannonia Hotel ein charmantes, historisches Ambiente im Stadtzentrum, allerdings etwas weiter vom Bergbau- und Naturerlebnis entfernt.

Das Fagus Hotel Conference & Spa Sopron verfügt über einen modernen, exklusiven Wellnessbereich, ist aber aufgrund höherer Preise und seines gehobenen Anspruchs eher für Luxus- oder Businessreisende geeignet. Für Naturbegeisterte, die aktiv unterwegs sind und die Bergbau- und Kulturerbe erkunden möchten, ist das Hotel Szieszta insgesamt die beste Wahl.


Empfangsbereich des Hotel Szieszta in Sopron mit Gästen.

Häufig gestellte Fragen (H.G.F.)

Wo genau befindet sich das legendäre Brennbergbánya-Kneipetempel, und wie erreicht man ihn?

Der Kneipetempel in Brennbergbánya liegt etwa 8 Kilometer von Sopron entfernt im Zentrum von Brennbergbánya. Er ist gut mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln oder sogar Rad erreichbar. Die Strecke von Sopron nach Brennbergbánya ist gut ausgeschildert. Es gibt Parkmöglichkeiten in der Nähe, und von den Lővérek führen bequeme Wanderwege direkt zum Ort.

Wann kann man den Kneipetempel besuchen, und ist der Eintritt kostenlos?

Der Kneipetempel ist in der Regel täglich geöffnet, meist zwischen 10:00 und 18:00 Uhr. An kirchlichen Feiertagen und bei besonderen Zeremonien kann die obere Tempelsektion teilweise geschlossen sein. Der Eintritt ist meist kostenfrei; bei speziellen Veranstaltungen oder Festen können Spenden oder Unterstützungen erbeten werden.

Welche Programme und Veranstaltungen gibt es im Tempel und in der Kneipe?

Im oberen Bereich finden mehrere Male im Jahr Messen statt – vor allem am 4. Dezember, dem Tag der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute. Zudem werden Bergbaumessen, historische Vorträge sowie gelegentlich Konzerte, Ausstellungen oder Familienveranstaltungen organisiert. Im unteren Bereich, im Kneipenraum, gibt es Weinverkostungen, ungezwungene Gespräche und lokale Gastronomieevents.

Welche besonderen Sehenswürdigkeiten gibt es rund um Brennbergbánya neben dem Kneipetempel?

In der Umgebung sind mehrere Bergdenkmäler, ein historischer Lehrpfad, die malerische Bergarbeitergrabstätte, die evangéliche Glockenquelle, Überreste der Maria-Theresia-Mine sowie das Bergbaumuseum zu besichtigen. Die Wandertouren entlang der Lehrpfade eignen sich hervorragend, um Natur und Geschichte zu verbinden.

Aus welchen Regionen kamen die wichtigsten Bergarbeitersiedler, und wie beeinflusste das das kulturelle Erbe?

Während der frühen Bergbauepoche in Brennbergbánya kamen vor allem österreichische, deutsche und tschechische Siedler, die mit ihren Erfahrungen und Traditionen die Gemeinschaft bereicherten. Die Bergarbeitersfamilien prägten über Jahrhunderte das kulturelle Leben in Sopron. Das vielfältige Erbe ist noch heute in religiösen Festen und im lokalen Bergmannsfolklore spürbar.


Wanderer auf dem Brennbergbánya-Lehrpfad nahe dem Kneipetempel.

Wenn auch Sie die einzigartige Atmosphäre des ungarischen Bergbaureviers persönlich erleben möchten, planen Sie unbedingt den Besuch des Brennbergbánya-Kneipetempels! Entdecken Sie die verborgenen Orte in der Region, genießen Sie das Erbe der Bergbaugeschichte, und entspannen Sie in einem hervorragenden Hotel in Sopron, zum Beispiel im Hotel Szieszta. Abonnieren Sie unseren Blog für weitere spannende Infos und teilen Sie Ihre Erlebnisse mit anderen Entdeckern rund um Sopron!

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