Sopron, wo die Schätze der Vergangenheit noch lebendig sind: Entdecke die 7 spannendsten geheimen Orte der Stadt, von denen die meisten Touristen noch nie gehört haben!
Sopron ist eine Stadt in der Nähe der österreichisch-ungarischen Grenze, bekannt für ihre historische Vergangenheit, mittelalterliche Stadtmauern und beeindruckende Denkmäler. Doch nur wenige wissen, dass Sopron jenseits der bekannten Sehenswürdigkeiten einen wahren Schatz beherbergt: verborgene Winkel, geheime Tunnel und versteckte Legenden, die den meisten Touristen verborgen bleiben und selbst viele Einheimische kaum kennen. In diesem Artikel stellen wir die sieben spannendsten geheimen Orte Soprons vor: Untergrundkellerragen, vergessene Klöster, mystische Legenden, dunkle Gassen und Stadtmauern warten darauf, entdeckt zu werden. Mach dich bereit für ein Erlebnis voller Entdeckungen, eine außergewöhnliche Reise in die verborgene Seite Soprons, die gleichermaßen faszinierend, lehrreich und unvergesslich ist! Wenn du Spaß an historischen Geheimnissen und authentischen Erlebnissen hast, ist die geheime Seite von Sopron genau das Richtige für dich.
Untergrundkellerragen – Die dunklen Tunnel der Stadt

Unter der Oberfläche Soprons erstreckt sich ein einzigartiges Keller- und Tunnelsystem, das einen bedeutenden Teil Europas umfasst und noch größtenteils unerforscht ist. Diese unterirdischen Wege dienten jahrhundertelang als Zufluchtsorte, Lager, später als Weinkeller und vor allem als Verteidigungsanlagen während der osmanischen Zeit und im Mittelalter. Die Erkundung dieser dunklen, mystischen Gewölbe gehört zu einem echten Sopron-Besuch dazu – bei Glück können tourkundige Führungen große Abschnitte davon zugänglich machen.
Im Herzen der Stadt, unter der Szeder utca 4., befindet sich ein Kellerbereich, der seit Ende des 16. Jahrhunderts die Erinnerungen an die Vergangenheit bewahrt. Hier, in den massiven Steinmauern und dem Duft der Erde, fühlt man sich sofort zurückversetzt in mehrere Jahrhunderte. Lokale Guides erzählen zahlreiche Geschichten darüber, wie die Bewohner sich hier bei Angriffen versteckt haben oder ihre Wertgegenstände hier verborgen hielten. Legenden über geheime Tunnel, unerklärliche Ereignisse und mysteriöse Verschwindungen ranken sich um diesen Ort.
Versteckt unter der Innenstadt gibt es nicht nur Keller zu entdecken. Besonders reichhaltig und teilweise unerschlossen ist das unterirdische Netz unter dem Pálos-Kloster in Sopronbánfalva. Hier befinden sich nicht nur geheimnisvolle Flure, sondern auch versteckte Krypten und mumifizierte Leichen, die nur mutige Entdecker aufsuchen. Stadthistoriker wie Árpád Bertha sind sich sicher, dass eine vollständige Erschließung dieser Tunnel ein einzigartiges historisches Puzzle Europas offenbaren würde.
Das unterirdische Universum Soprons bietet eine besondere Atmosphäre. Legenden verschmelzen mit der Realität: An manchen Abschnitten scheint es, als würde ein kühles Flüstern durch die Gänge wehen, ein Zeichen dafür, dass die Geheimnisse der Vergangenheit noch immer lebendig sind. Es lohnt sich, im Voraus bei Touren und Führungen bei Tourinform oder lokalen Vereinen nach Terminen zu fragen.
Römische Überreste und die Geheimnisse von Scarbantia

Auf dem Gebiet des heutigen Sopron lag im Altertum die blühende römische Stadt Scarbantia. Ihre Spuren sind auch heute noch unter der Stadt und entlang der Straßen sichtbar. Das Entdecken römischer Überreste ist ein außergewöhnliches Erlebnis, da einige Bereiche direkt unter der heutigen Stadt liegen – beispielsweise die halbexponierten römischen Thermen am Orsolya Platz.
Die Struktur der Stadt, vor allem im historischen Zentrum, weist immer wieder Fundamente auf, die bis in die Antike zurückreichen. Besonders bekannt ist das Fabricius-Haus, dessen Keller auf den Fundamenten eines römischen Gebäudes errichtet wurde. Hier erwarten Besucher regelmäßig archäologische Wechselausstellungen, Funde und Einblicke in das römische Badeleben.
Einer der faszinierendsten, wenig bekannten Orte ist das antike Amphitheater und der Nekropolis am Wienerberg, wo Gladiatorenkämpfe und Zeremonien stattfanden. Diese Orte sind keine klassischen Sehenswürdigkeiten, doch für neugierige Forscher, die sie auf eigene Faust erkunden, bieten sie eine einzigartige Zeitreise in die Römerzeit.
Auch im mittelalterlichen Stadtmauerwerk und auf den Straßen im Zentrum lassen sich Spuren römischer Vergangenheit entdecken. Diese Schichten erzählen, wie sich Sopron über die Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Wer die Tiefe der Vergangenheit der Stadt erkunden möchte, sollte diese kaum bekannten, aber gut erreichbaren Flecken unbedingt besuchen.
Vergessene Klöster und mysteriöse Friedhöfe

Einst waren im Umfeld Soprons zahlreiche Klöster verschiedener Orden tätig, die als geistige und kulturelle Zentren der Stadt dienten. Viele dieser Gebäude sind heute verfallen oder nur noch halb ausgegraben, doch ihre Geschichte und Krypten bergen weiterhin dramatische Geheimnisse. Besonders bekannt ist das Kloster in Sopronbánfalva, vor allem wegen seiner unterirdischen Keller und Krypten, in denen mumifizierte Körper – darunter die Überreste von Erzbishop Pál Széchényi – ihre ewige Ruhe finden.
Der Friedhof auf dem Klostergelände ist eine eher unbekannte Perle der lokalen Geschichte. Ruhige Spazierwege führen zu Denkmälern bedeutender Familien, ehemaliger Mönche oder Opfern des Zweiten Weltkriegs. Hier spürt man förmlich den Geist Soprons, seine vielschichtige Vergangenheit, durchdrungen von historischen Ereignissen und persönlichen Schicksalen.
Auch außerhalb des Stadtzentrums, an entlegenen Straßen, stößt man auf verlassene Klosterreste und Friedhöfe, von denen nur Eingeweihte etwas wissen. Viele Geschichten dazu sind lokale Legenden, mündliche Überlieferungen oder Archivberichte. Ein Spaziergang entlang dieser Orte ist eine wahre Zeitreise durch die Geschichte Soprons.
Solche verborgenen Stätten sind nicht nur für Geschichtsliebhaber interessant: Sie hinterlassen auch als spirituelle und kulturelle Erbesorte tiefen Eindruck. Diese geheimen Überreste verstärken die mystische Atmosphäre der Stadt und tragen zum einzigartigen, geheimnisvollen Charme Soprons bei.
Mystische Legenden und städtische Geschichten

Sopron bewahrt nicht nur jahrhundertealte Häuser, sondern auch zahllose Legenden, die den Alltag mit geheimnisvollen Geschichten durchziehen. Diese Geschichten verbinden Fakten mit volkstümlicher Fantasie – eine geführte urbane Nachtwanderung durch Legenden und Mythen lässt uns in eine andere Dimension eintauchen.
Einer der bekanntesten Geister in Sopron ist der „laternenpflückende Geist“, dem die nächtliche Ruhe der Stadt zugeschrieben wird. Angeblich patrouilliert seine Erscheinung durch die alten Straßen, um die Sicherheit zu bewahren. Ebenfalls mystisch ist die Geschichte um den Pék-kreuz, das mit mittelalterlichen, unerklärlichen Verschwindensfällen zusammenhängt.
Die wahren Geheimnisse der Stadt verstecken sich häufig hinter Kulissen. Gerüchte über die unterirdischen Keller, dunkle Flure und rätselhafte Vorfälle sorgen für Nervenkitzel. Diese Legenden bieten nicht nur gruseligen Spaß, sondern geben auch einen neuen Blick auf die Geschichte der Stadt.
Das Tourinform-Büro organisiert regelmäßig thematische, mystische Stadtführungen auf Ungarisch und mehreren europäischen Sprachen. Dabei betreten die Teilnehmer die verborgensten Gassen, geheime Höfe und Orte voller Legenden – immer wieder werden neue Details offenbart aus dem beeindruckend reichen, mystischen Geschichtskosmos Soprons.
Verborgene Stadtmauern und Burgruinen

Im Zentrum Soprons und in dessen Umgebung sind Überreste der ehemaligen Verteidigungsmauern der Stadt verborgen geblieben. Während die meisten Touristen die bekannten Attraktionen wie den Feuerturm oder den Hauptplatz besuchen, entdeckt man bei Stadtrundgängen immer wieder erstaunlich gut erhaltene Abschnitte römischer, arpadenischer und mittelalterlicher Mauern.
Besonders sehenswert ist die Umgebung des Orsolya Platzes, wo einzelne Elemente der mittelalterlichen Stadtmauer und der Bastionen bis heute sichtbar sind. Diese Überreste erinnern an die Verteidigungsmechanismen einer vergangenen Epoche und zeigen, wie die Bewohner damals um ihr Überleben kämpften. Ein kurzer Abstecher zu den alten Bastionen auf den umlaufenden Spazierwegen ist lohnenswert, um die Vergangenheit körperlich nachzuvollziehen.
Die Várkerület, heute eine lebendige Einkaufsstraße, war vor etwa hundert Jahren eine strategisch wichtige Grenzbefestigung. Neben modernen Geschäften und Cafés verbergen sich hier noch Reste der Stadtmauer und Festungsanlagen, eingebaut in die Pforten und Höfe alter Bürgerhäuser. Diese verborgenen Zeugen zeigen, wie die mittelalterliche Atmosphäre bis heute präsent ist.
Es lohnt sich, auf den Spuren der verlorenen Stadtmauern zu wandeln: Sie sind mehr als nur historische Denkmäler – sie sind integraler Bestandteil des mittelalterlichen Charmes Soprons. Beim Erkunden dieser selten gesehenen Überreste kannst du den touristisch überlaufenen Pfaden entkommen und die weniger bekannte, aber faszinierende Seite der Stadt entdecken.
Besondere Gassen und historische Häuser

In Soprons Innenstadt sind die versteckten, kleinen Gassen echte Genussquellen: Hier sprüht das Leben aus den Ecken, künstlerische Inspiration, historische Atmosphäre und modernes Stadtleben verschmelzen. Das bekannteste Beispiel ist der „Malerhof“ (Fő utca), der seit Generationen Künstler, Schriftsteller und Romantiker anzieht, die hier Ruhe und Inspiration finden.
Der Malerhof besticht durch sein Flair, in dem mittelalterliche Straßenbilder, Kunst und die heutige Stadt pulsieren. Es lohnt sich, in den schattigen Höfen zu verweilen, die Treppen hinaufzusteigen und den Wandel der letzten Jahrhunderte zu visualisieren. Die Gasse ist regelmäßig Schauplatz von Kunstveranstaltungen und Ausstellungen, bei denen das Alte und Neue aufeinandertreffen.
Nicht weniger beeindruckend sind die gotischen Fassaden der sogenannten Mór-Häuser, die früher die Einkünfte der wohlhabenden Handelshäuser Soprons widerspiegeln. Mehrere dieser faszinierenden Bauwerke sind unter Denkmalschutz gestellt und zeugen vom reichen, vielschichtigen Stadtleben vergangener Zeiten.
Die engen, gewundenen Straßen, kleine Plätze und versteckte Durchgänge verleihen Sopron eine besondere Stimmung. Hier findest du nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch ein einzigartiges Stadtgefühl: Stille, Kunst und Geschichte verschmelzen zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Verlassene Orte – Die geisterhaften Ruinen der Stadt

Neben bekannten historischen Plätzen bewahrt Sopron zahlreiche versteckte und teils verlassene Ruinen, die mit Legenden und Geschichten über Geister und unerklärliche Ereignisse verbunden sind. In solchen Gebäuden, Höfen und Verstecken fühlt man noch immer die Echo vergangener Zeiten und die unsichtbare Aura der Jahre.
Ein typisches Beispiel ist das ehemalige Tschurl-Haus, das heute nur noch im Schatten besteht, aber lange mit lokalen Legenden verbunden war. Man sagt, in der Nacht seien ungewöhnliche Geräusche aus dem verlassenen Gebäude zu hören, als würde irgendetwas oder jemand darin wandeln. Ähnliche Geschichten gibt es auch über die Überreste der alten Straßenbahnlinie in Sopron, die bei geführten Spaziergängen besucht werden können.
Viele der versteckten Keller, stillgelegten Fabrikgelände und überwucherten Ruinen bieten spannende Kulissen für eine thematische Stadtführung. Hier ist die Vergangenheit greifbar: Familienlegenden, Gerüchte und Archivnotizen bewahren diese geheimnisvolle Atmosphäre.
Die verlassenen Orte Soprons sind nicht nur für Geschichts- und Mythologiebegeisterte spannend, sondern bieten für abenteuerlustige Entdecker einen unvergesslichen Eindruck. Sie sind wie geheime Pforten zwischen Vergangenheit und Gegenwart – nur für Mutige und Neugierige geeignet!
Unterkunftsempfehlungen in Sopron

Der perfekte Ausgangspunkt für deine Erkundungstouren durch Sopron ist das Hotel Szieszta, das im bekanntesten, aber dennoch ruhigen Stadtviertel – den Lővérek – liegt. Das Hotel ist ideal für alle, die Naturerlebnisse mit Stadterkundungen verbinden möchten, denn direkt am Hotel befindet sich der berühmte Park der Lővérek, mit Wanderwegen, Aussichtspunkten und dem Károly-kilátó. Besonders für Familien und Pärchen ist das eine attraktive Alternative.
Das Hotel Szieszta besticht nicht nur durch seine Lage: Geräumige Zimmer, freundlicher Wellnessbereich, hauseigenes Restaurant und ganzjährige Events sorgen dafür, dass Besucher aller Altersgruppen hier das perfekte Urlaubserlebnis finden. Das Hotel verfügt über einen praktischen Parkplatz und hervorragende Verkehrsanbindungen, sodass man leicht das Zentrum oder den Naturpark Fertő machen kann.
Von hier aus sind es nur wenige Minuten zu den geheimen Orten Soprons – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto, das in der Nähe parken kann. Das Personal des Hotels gibt gern Tipps zu besonderen Stadtführungen, historischen Routen, Themenveranstaltungen und dem Zugang zu den Weinsubterraneen – so kannst du dein Erlebnis schon bei der Ankunft planen.
Alternativ bieten sich das Pannónia Hotel im Stadtzentrum an, das durch elegante Ausstattung eher für Geschäftsreisende und Kurzbesucher geeignet ist, sowie das kleine, romantische Hotel Wollner für Paare, die Ruhe und Gemütlichkeit suchen. Das Fagus Hotel Conference & Spa Sopron ist auf Kongress- und Firmenveranstaltungen spezialisiert.
Legst du aber Wert auf ein umfassendes, familientaugliches, naturnahes und zugleich städtisches Erlebnis, ist das Hotel Szieszta sicherlich die beste Wahl für dich!
Häufig gestellte Fragen (H.G.F.)
1. Unter welchen Bedingungen sind die unterirdischen Keller- und Tunnelanlagen in Sopron zugänglich?
Die meisten Keller und Tunnel in Sopron sind nur im Rahmen organisierter, vorher vereinbarter Führungen zugänglich – Informiere dich hierzu frühzeitig bei Tourinform. Der Zutritt zu den einzelnen Anlagen erfolgt nur mit qualifizierten Führern in bestimmten Gruppengrößen, um Denkmalschutz und Sicherheit zu gewährleisten.
2. Wo findet man in Sopron die verborgensten römischen Überreste?
Die spannendsten Überreste aus der Römerzeit sind die Thermen unter dem Orsolya Platz sowie die Fundamente im Fabricius-Haus. Auch Standort des antiken Amphitheaters am Wienerberg, das nur bei privaten Führungen zugänglich ist, ist wenig bekannt.
3. Sind die mystisch-themenbezogenen Stadtführungen für Familien geeignet?
Ja, die mystischen Stadtführungen bieten Anlässe für alle Altersgruppen, wobei manche Touren (z.B. Tunnel oder dunkle Legenden) nur ab 12 Jahren empfohlen werden. Bei vorheriger Absprache sind familienfreundliche Programme möglich.
4. Wann ist die beste Zeit, um das Malerquartier und die Altstadtgassen zu erkunden?
Der Frühling und der Herbst sind optimal, da weniger Touristen unterwegs sind. So kannst du die atmosphärischen, engen Straßen bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Das Malerquartier ist das ganze Jahr geöffnet, bei Kunstveranstaltungen besonders beeindruckend.
5. Worauf sollte man bei einem Aufenthalt mit dem Auto in Sopron achten?
Viele Unterkünfte im Stadtzentrum, z.B. das Hotel Wollner oder das Pannónia, haben begrenzte Parkmöglichkeiten. Das Hotel Szieszta bietet einen geschlossenen, geräumigen Parkplatz, was die Anreise mit dem Auto besonders bequem macht.
Entdecke die verborgenen Schätze Soprons und lass dich von der mystischen Vergangenheit, geheimen Orten und der herzlichen Gastfreundschaft verzaubern! Wenn du authentische, unverfälschte Erlebnisse suchst, solltest du die genannten Orte sowie den Komfort des Hotel Szieszta auf keinen Fall verpassen. Mach dich auf zu einem einzigartigen Sopron-Abenteuer – die Vergangenheit, die Natur und außergewöhnliche Erlebnisse erwarten dich!
